30. Oktober 2026

Fakt

Polizeiquellen nannten El Pueblo etwa 1.500 Anträge und etwa 800 Ablehnungen

Am 30. Oktober schrieb El Pueblo de Ceuta unter Berufung auf Polizeiquellen, es seien etwa 1.500 Asylanträge marokkanischer Staatsangehöriger bearbeitet worden und etwa 800 hätten einen ablehnenden Bescheid erhalten. Am 31. Oktober wiederholte El Español diese Zahlen mit Verweis auf El Pueblo. Das ist nicht die Zahl von 704 ablehnenden Bescheiden, die Europa Press am 27. Oktober zuschrieb. Sie werden nicht zusammengezogen.

  • El Pueblo de Ceuta, Polizeiquellen: „etwa 1.500 Asylanträge von Staatsangehörigen Marokkos, von denen etwa 800 einen ablehnenden Bescheid erhalten haben“, der Rest sei noch offen. Das ist die Zahl dieser Quellen in diesem Medium.
  • Dieselben Quellen, laut El Pueblo: „Die Ablehnung eines Asylantrags bedeutet nicht, dass der Ausländer sofort abgeschoben wird.“ Die Abschiebungen, die sie als laufend bezeichnen, entsprächen gerichtlichen Entscheidungen im Zusammenhang mit Straftaten. Sie werden nicht mit den etwa 800 Ablehnungen gleichgesetzt.
  • Diese Quellen sagen El Pueblo, Staatsangehörige Sudans würden nicht zurückgeführt und Rückführungen von Staatsangehörigen des Jemen seien auf Anordnung der Audiencia Nacional ausgesetzt. Das ist, was das Medium diesen Quellen zuschreibt, nicht der Text eines Beschlusses.
  • El Español wiederholt am 31. Oktober dieselben Näherungen mit Verweis auf El Pueblo de Ceuta. Das ist keine zweite Zählung. Die 704 Ablehnungen vom 27. Oktober bleiben in ihrem Eintrag und werden nicht mit diesen etwa 800 gemittelt.